- Bildquelle: Telamo © Telamo

Romy Kirsch wusste schon früh, dass sie einmal Schlagersängerin werden will. „Da war ich vielleicht 10 oder 11, und wir sind mit der ganzen Familie zu einem Auftritt von Géraldine Olivier gefahren“, erzählt sie in einem Interview für ihr Label Telamo. „Ich habe ihr dann später eine Blume auf die Bühne gebracht, und da hat sie mich gefragt, ob ich ihr nächstes Lied kenne und es zusammen mit ihr singen würde.“ Tatsächlich war es Romys Lieblingssong und sie betrat zum ersten Mal eine große Bühne. „Als ich danach runterkam, habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich später mal Sängerin werden möchte.“

Nun ist Romy Kirsch 26 Jahre alt und macht auf beeindruckende Weise Ernst mit dieser Aussage. So entstand ihr Debütalbum „Leben und l’amour“ mit echten Profis der Schlagerwelt. Dass die junge Französin dabei gen deutschen Schlager strebt, liegt nicht nur an der geographischen Nähe, sondern auch an der frühen Begeisterung für die Musik, die maßgeblich von ihrer Oma geweckt wurde, mit der Romy viel Zeit verbrachte: Die hörte nämlich gerne die deutschen Schlagersender und schaute die unterschiedlichen Hitparaden mit ihrer Enkelin. Inspiriert von Andrea Berg, Mireille Mathieu, aber auch DJ Ötzi und Roland Kaiser, entwickelte sich Romys Liebe zur deutschen Musik immer mehr. Romy sagt heute: „„Als ich Kind war, da gab es bei uns immer viel Musik im Haus – und zwar immer deutscher Schlager.“

Den bringt sie nun nicht nur im Albumtitel mit dem französischen Charme zusammen, sondern auch in den Texten und in der Musik. „Das Ergebnis ist ein bunter Mix, der zu jeder Stimmung passt: Verliebt, melancholisch oder einfach nur total glücklich und befreit“, sagt Romy Kirsch dazu.

Gleich zu Beginn des Albums geht es – natürlich – in die Stadt der Liebe: „Mitten in Paris“, „wo sich zu verlieben noch am schönsten ist“. Schon hier fällt das wunderschöne Akkordeon-Spiel auf, das sich in verschiedenen Klangfarben durch das Album zieht. Auch in „Marseille“ besingt Romy einen Sommerflirt, während sie in „Du liebst mich nicht“ und „Nur gelogen“ auch die Schattenseiten der sommerlichen Liebe besingt. Auch hier klagt und frohlockt das Akkordeon, während die Produktion hier und da die Geräusche der Pariser Straßencafés anklingen lässt und uns im Geiste zurück in „Die fabelhafte Welt der Amélie“ führt.

Romy Kirsch erklärt: „Für mich geht es bei der Musik um besondere Momente. Um Gefühle und Erinnerungen, die du in den eigenen Songs mit anderen Menschen teilen kannst.“ Gerade diese „therapeutische Seite“, wie sie die heilende, tröstende Kraft der Musik nennt, sei ihr besonders wichtig: „Auch wenn man  gerade schlechte Laune hat oder traurig ist… wenn man dann ein cooles Lied hört, ist alles  gleich viel besser! Ein Tag ohne Musik wäre für mich die schlimmste Strafe überhaupt.“  

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