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Die mit Gold und Platin ausgezeichnet Mittelalter-Band FAUN hat sich mit „Märchen & Mythen“ von der Welt der heimischen Märchen inspirieren lassen Wohl wissend, dass im 19. Jahrhundert „Grimms Hausmärchen“ das nach der Bibel am meisten verbreitete Buch war. FAUN weben uns ein musikalisches Kunstwerk in dem - wie meist in Märchen - die Traumwelt und Realität immer wieder spielend miteinander verbunden sind. Die Natur ist dabei lebendig und beseelt. Wer sich mit dem Pagan-Folk - der von FAUN erfunden wurde - auseinandersetzt, erkennt auch hier sofort die Nähe zur mythischen Naturverbundenheit, die sich zu jeder Zeit in der Musik und den Texten der Gruppe wiederfindet. Das Album ist um ein klares Konzept gestrickt. Die Lieder heißen „Spieglein, Spieglein“, „Rosenrot“, Aschenbrödel, „Drei Wanderer“ (hier spielen Musiker von Versengold mit), „Sieben Raben“ und nehmen alte Märchen und Mythen mit Hintersinn und eigenen Interpretationen in die Texte auf.

FAUN werfen auf „Märchen & Mythen“ hierzu ihr ganzes Können in den Kupferkessel. Zu der mittelalterlichen Instrumentierung flechten sie ein ums andere Mal geschmackvolle, moderne Klänge in ihre ureigene Musikwelt. Mit fröhlichen und tanzbaren Liedern wie den besagten „Aschenbrödel“ ,„Spieglein, Spieglein“ und „Rosenrot“ verlassen sie dabei mutig ihre musikalische Nische, ohne dabei ihre eigentliche Mission aus dem Blick zu verlieren: den Hörern die zauberhafte, musikalische Welt des Mittelalters näherzubringen. Mit „Märchen & Mythen“ kommt eine atmosphärisch dichte Zauberwelt dazu. Die faunige Mission geht weiter.