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Kann das wirklich passieren? 25-Jährige nach Einsetzen der Spirale fast verblutet

18.04.2018 • 16:36

Beim Einsetzen der Spirale kam es bei der 25-Jährigen zu einer schlimmen Verletzung der Gebärmutter. Daran wäre die Mutter von drei Kindern fast verblutet!

Horror-Erfahrung mit Hormon-Spirale: Zur Verhütung ließ sich die 25-jährige Shannon Hubbard aus Australien kurz nach der Geburt ihres dritten Kindes eine Spirale einsetzen. Doch bei dem Routine-Eingriff verletzte der Gynäkologe ihren Uterus und die junge Mutter musste um ihr Leben kämpfen! Denn: Ein vier Zentimeter großer Riss in ihrer Gebärmutter ließ sie fast verbluten.

 

Wie es zu dem äußerst seltenen Vorfall kommen konnte und was eine deutsche Frauenärztin zu der Verletzung sagt, erfährst du oben in unserem Video.

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Verhütung mit Spirale: Nur circa 11 Prozent der deutschen Frauen nutzen die Hormon-Spirale

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Laut der Apotheken-Umschau befindet sich in Deutschland die Anti-Baby-Pille mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 auf Platz 1 der beliebtesten Verhütungsmittel. Der Pearl-Index gibt dabei die Zahl der ungewollten Schwangerschaften an, die unter 100 Frauen innerhalb eines Jahres eingetreten sind, obwohl die Frau mit einem der Verhütungsmittel verhüttet hat. Je geringer der Pearl-Index-Wert, desto sicherer ist das Verhütungsmittel. Die Pille wird von rund 55 Prozent der deutschen Frauen genommen.

 

36 Prozent der Paare entscheiden sich für das Kondom zur Verhütung. Der Pearl-Index des Kondoms liegt allerdings nur zwischen 2 und 12.

 

Die Hormonspirale wählen nur rund 11 Prozent, obwohl sie mit einem Pearl-Index von 0,16 bis 0,33 als eines der sichersten Verhütungsmittel gilt. In Asien hingegen hat die Spirale es damit auf Platz 1 der beliebtesten Verhütungsmittel geschafft.

 

Unterschiedliche Verhütungsmethoden: Spiralen gibt es mit oder ohne Hormone

Die Hormonspirale wird von dem Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt. Dort gibt sie über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren Hormone ab, die eine Schwangerschaft verhindern. Allerdings gibt es auch sogenannte Kupferspiralen, die ohne Hormone funktionieren. Hier beeinträchtigt das in die Spirale eingearbeitete Kupfermetall die Beweglichkeit der Spermien. So schützt diese Art der Spirale ohne Hormone vor einer ungewollten Schwangerschaft.

 

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