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"Mobiles Arbeiten kommt": Arbeitsminister Heil verspricht Homeoffice-Anspruch

12.01.2022 • 11:28

Mit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hat sich die Praxis zum mobilen Arbeiten in Deutschland grundlegend verändert. Hubertus Heil verspricht nun mehr Homeoffice-Anspruch.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil verspricht nun: Das flexible und mobile Arbeiten wird uns erhalten bleiben. „Ich bin dafür, dass wir aus dem coronabedingten ungeplanten Großversuch zum Homeoffice grundlegende Konsequenzen für die Arbeitswelt ziehen“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Ampel-Koalition werde „moderne Regeln für mobiles Arbeiten in Deutschland“ und einen Rechtsanspruch auf Homeoffice schaffen, so der Minister: „Ein moderner Ordnungsrahmen für mobiles Arbeiten kommt.“

Das sehen Hubertus Heils Pläne vor

Heils Pläne sehen vor, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen müssen. Wenn diese das ablehnen wollen, müssten betriebliche Gründe dagegen stehen – „etwa weil man im Stahlwerk am Hochofen arbeitet und natürlich nicht von zu Hause aus arbeiten kann“, erklärte Heil.

Die Schattenseiten des Homeoffice

Gleichzeitig wies der Arbeitsminister aber auch auf „die Schattenseiten im Homeoffice“ hin, die er unbedingt eingrenzen wolle. „Arbeit darf nicht krank machen. Auch im Homeoffice muss mal Feierabend sein.“ Auch das berücksichtige der Ordnungsrahmen, auf den sich seine Partei SPD mit Grünen und FDP verständigt habe.