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Gibt es im Hochsommer eine umweltfreundliche Art, Sex zu haben? Ich frage deshalb, weil ich P. Diddys Vorschlag, sich einfach vor der geöffneten Kühlschranktüre zu lieben, für wenig umweltfreundlich und zukunftsträchtig halte. Zumal, wenn man in einer WG lebt oder noch bei den Eltern. Die Vorstellung, dass man abends nach Hause kommt, sich gemütlich etwas kochen will und dann ständig über ein kopulierendes Paar vor dem Kühlschrank steigen muss, nein, es muss andere Wege geben.

Auch beim Sex kann man also etwas gegen den Klimawandel tun. Da die Lage momentan verzweifelt ist, vor allem in den höher gelegenen Stockwerken, habe ich mich informiert und folgende Ratschläge zusammengetragen:

  • Sex in der Dusche. Dieser Rat ist naheliegend, aber eben auch ein Klassiker der Liebeskunst. Nicht nur fühlt man sich anschließend erfrischt und einander sehr nahe, man kann auch ganz prima kleine Rollenspiele einbauen á la Wasserfall im Dschungel. Pro-Tipp: Wasserstrahl nicht voll aufdrehen. Erstens soll niemand ertrinken und zweitens denken wir ja auch an die Umwelt.

 

  • Oberflächen-Sex. Raus aus den Betten du ran an die Kücheninsel! Oberflächen wie Marmor oder Steinzeug erhitzen sich nicht so schnell, sondern wirken kühlend. Außerdem wird es sowieso Zeit, mal was Neues auszuprobieren!

 

  • Laken in den Kühlschrank. Bei diesen Temperaturen schläft eh niemand mehr mit Decke. Wer sein Bettzeug ein paar Stunden vor dem Zubettgehen in den Kühlschrank legt, kann sich im Bett abkühlen. Hält nicht dauerhaft, aber das Vorspiel übersteht es ohne Frage.

 

  • Mit Eis experimentieren. Wer wollte sich nicht schon mal wie Sharon Stone in „Basic Instinct“ fühlen? Jetzt ist die Gelegenheit, die Eiswürfel auszupacken. Und zwar nicht nur, weil sie schön kühlen, sondern auch, weil die Sinne dadurch schön überstimuliert werden.

 

  • Einfach mal faulenzen. Die Löffelchen-Stellung wird gerne mal vergessen, ist aber für diese Temperaturen eine gute Möglichkeit, viel zu fühlen und sich dennoch nicht zu viel zu bewegen. Probiert es mal aus.

 

  • Mach’s wie Leo! An der Bugspitze der Titanic herrscht viel Fahrtwind, das gleiche gilt aber auch für eine Reise zum offenen Fenster. Liebe machen im Stehen ist eine feine Sache, vor allem aber, wenn keine direkten Nachbarn gegenüber wohnen.

 

Auf alle Fälle gilt bei allem, was ihr so vorhabt: Viel trinken und gerne auch Wasserflaschen an jene verteilen, die sich selbst keines kaufen können.

 

Alles Liebe

 

Paula