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Falls es dir so geht wie den meisten, dürftest du ungefähr jetzt gegen das stoßen, was die US-Amerikaner „pandemic wall“ nennen. Und wie gegen eine Mauer zu stoßen fühlt es sich auch an. Gestern schrieb mir ein Freund: „Ich kann leider nicht telefonieren, mein Hirn ist so matschig.“ Ich konnte das gut nachempfinden, mir geht es genauso. 

Ein wenig Humor hat noch nie geschadet 

Ich denke, das Beste, was man derzeit machen kann, ist versuchen, die Sache mit Humor zu nehmen. Nicht die Art Humor, bei dem man herzlich über einen gelungenen Scherz lacht. Sondern die, bei der man erst ausrutscht und sich dann am nächsten gefrorenen Maulwurfshügel die Nase bricht. Ein bisschen verzweifelt und konsterniert also.

Es hilft, sich in solchen Tagen mit Sachen zu beschäftigen, die einen erden. 

3 kreative Tipps gegen die "Pandemic Wall"

Meine Hilfsvorschläge gegen die pandemic wall sind:

- Rappen üben. Kein Witz. Der Versuch, Eminem nachzuahmen, und zwar lauthals, ist nicht tragikomisch, sondern auch befreiend. Wir können die Umstände nicht ändern, darum geben wir uns dem Chaos hin.

- Tagesdisco. Gerade, wenn man nicht alleine wohnt, ist die Tagesdisko eine perfekte Möglichkeit um überschüssige Energie, Frust und aufkeimende Wut loszuwerden. Einfach eine Playlist erstellen mit Liedern, die man in seiner Jugenddisco gehört hat und los!

- Masturbieren! So blöd es klingt: jetzt ist die Zeit für ausgiebige Selbstfürsorge - auch wenn man eh immer alleine ist. Bitte zelebrieren!

Ich weiß, dass es gerade schwer auszuhalten ist. Aber es wird besser. Bald!

Alles Liebe,
Eure Paula