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Alte Muster durchbrechen

Groundhogging: Diese 5 leichten Tipps revolutionieren dein Single-Leben

  • Aktualisiert: 30.09.2023
  • 14:30 Uhr
Groundhogging kann uns wie eine ewige Wiederholungsschleife vorkommen. Zeit, dein Dating-Muster aufzubrechen!
Groundhogging kann uns wie eine ewige Wiederholungsschleife vorkommen. Zeit, dein Dating-Muster aufzubrechen!© dusanpetkovic1 - stock.adobe.com

Dass du immer wieder den gleichen Typ Mann oder Frau datest, könnte der Grund dafür sein, warum du immer noch keine Beziehung führst. Wieso Groundhogging ein Problem ist und wie du es überwindest.

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Neues altes Dating-Phänomen: Was ist Groundhogging?

Aufmerksam, aber gleichzeitig auch anhänglich wie eine Klette. Immer gut gestylt, aber immer ein bisschen zu sehr auf Äußerlichkeiten bedacht. Bei allen beliebt, aber ein richtiges Partytier, das nie zur Ruhe kommt. Na, kannst du beim Blick in deine eigene Dating-Historie in der Wahl deiner Partner:innen auch ein Muster erkennen? Deine Ex-Partner:innen haben alle ähnliche Charakterzüge, die du erst total toll und anziehend fandest, bevor sie dich dann irgendwann in den Wahnsinn getrieben haben. Und trotzdem hast du dich bei deinem nächsten Date genau von diesen Eigenschaften wieder einfangen lassen - obwohl du eigentlich weißt, dass das gar nicht zu dir passt? Dann bist du wahrscheinlich ein Groundhogger!

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Im Clip - Toxische Partnerschaft: Wieso eine Beziehung nicht deinen Selbstwert bestimmt

Wenn jemand immer wieder die gleichen Dating-Muster durchzieht, obwohl sie nicht von Erfolg geprägt sind, dann spricht man von Groundhogging. Aus dem Englischen übersetzt heißt Groundhog 'Murmeltier'. Was das arme Tier mit diesem toxischen Dating-Verhalten zu tun hat? Im Filmklassiker "Groundhog Day" (zu deutsch: „Und täglich grüßt das Murmeltier“) von 1993 ist der zynische und egozentrische Wettermoderator Phil Connors (gespielt von Bill Murray) dazu verdammt, einen Tag immer wieder zu durchleben, wie in einer nicht enden wollenden Zeitschleife. Seinem Schicksal kann er erst entfliehen, als er erkennt, dass er seine Einstellung ändern muss, damit sich auch sein Leben ändert.

Übertragen aufs Datingverhalten heißt das also: Wer immer wieder den gleichen Typ Mensch datet, wird immer wieder das Gleiche durchmachen, bis man etwas an sich selbst ändert. Fakt ist nämlich: Wir entscheiden uns immer wieder für die gleiche Art von Mann oder Frau (ob unbewusst oder bewusst), weil wir uns mit bekannten Verhaltensmustern wohler fühlen, und uns schwer auf etwas Neues einlassen. 

Er oder sie lässt dich nicht los? Wie uns die erste Liebe prägen kann, was ein Kryptonit-Mensch ist, und wie du dich aus einer emotionalen Abhängigkeit lösen kannst, verraten wir dir hier!

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Frust-Alarm: Was ist so schlimm an Groundhogging?

Dass du auf den dunkelhaarigen Typ mit Muskeln stehst oder jeder Blondine mit extravagantem Style hinterherschaust, ist nicht weiter schlimm und bedeutet auch nicht, dass du in einem Dating-Muster gefangen bist. Erst, wenn für dich gewisse Aspekte so wichtig sind, dass du gar nicht mehr den individuellen Menschen siehst, wird es schwierig. Zum einen, weil man sein Gegenüber nicht auf eine Eigenschaft reduzieren kann und andere Red Flags übersehen werden: Nur weil jemand eine attraktive Ausstrahlung hat, heißt das noch lange nicht, dass er oder sie andere wichtige Dinge mitbringt, die für eine funktionierende Beziehung wirklich ausschlaggebend sind. Negative Eigenschaften übersehen wir tendenziell gern, wenn die eine Sache stimmt.

Zum anderen, weil wir andere Menschen, die womöglich besser zu uns passen würden, aber auf den ersten Blick nicht unserem Beuteschema entsprechen, von vornherein "aussortieren" und ihnen keine Chance geben. Das ist vor allem beim Online-Dating ein echtes Problem: Bei so vielen möglichen Flirts swipen wir schneller als wir denken können, und machen unsere Entscheidung oft nur von Oberflächlichkeiten abhängig. Er trägt Brille? Nee! Sie hat Grübchen? Nicht mein Ding! Aber was wäre, wenn genau dieser Mensch eigentlich unser Perfect Match wäre?

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Was sagt die Wissenschaft über Groundhogging?

Obwohl viele Menschen über ihre Ex-Partner:innen im ersten Moment wohl sagen würden "Gut, dass ich den oder die los bin", ist es in Wahrheit so, dass wir neue Partner:innen danach aussuchen, wie ähnlich sie unseren Verflossenen sind. Kanadische Forscher:innen haben im wissenschaftlichen Fachmagazin PNAS eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass wir beim Dating nach Gemeinsamkeiten zwischen uns selbst und dem oder der potenziellen Partner:in schauen - aber eben auch nach Gemeinsamkeiten zwischen dem oder der Neuen und dem oder der Ex. Die meisten Menschen sind in Liebesdingen also Wiederholungstäter!

Nur wer sich selbst als besonders neugierig und extrovertiert einschätzt, lässt sich auch eher auf Neues ein. Eine Umfrage der Dating-App Inner Circle hat außerdem ergeben, dass nur 24 Prozent der Befragten sich auch mit jemandem treffen würden, der oder die nicht dem eigenen Beuteschema entspricht. Schade, denn so kann man ja nur was verpassen!

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So erkennst du, ob du ein Groundhogger bist

Deine Dates, Beziehungen oder Flirts enden immer auf eine ähnliche Art und Weise? Möglicherweise bist du ein Groundhogger! Um das herauszufinden, musst du dir deine Dating-Vergangenheit genau anschauen: Was genau waren die Gründe dafür, dass deine bisherigen Beziehungen gescheitert sind? Wie viele Ähnlichkeiten kannst du bei deinen Ex-Partner:innen feststellen? Nimm dir gerne Zettel und Stift und schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt - von Äußerlichkeiten über Charaktereigenschaften und ja, sogar Beruf oder Style! Frag am besten auch noch Freund:in, Bruder oder Schwester um eine ehrliche Einschätzung. So kannst du eine ziemlich klare Antwort darauf kriegen, ob du ein Groundhogger bist oder nicht.

5 Tipps, wie du Groundhogging überwinden kannst

Wer jetzt denkt: Ist doch nichts dabei, wenn man einen bestimmten Typ hat, auf den oder die man steht, liegt leider falsch. Sich immer wieder auf Dinge oder Menschen einzulassen, die einem nicht guttun, raubt Energie, Kraft und Lebensfreude. Deswegen solltest du versuchen, aus dem Groundhogging-Teufelskreis auszubrechen. So kann es klappen:

1. Open Casting

Der Gegentrend zum Groundhogging ist das Open Casting. Dabei geht es darum, sein Mindset so einzustellen, dass man seinem Gegenüber möglichst ohne Stereotype und Vorurteile begegnet. Vor allem aber sollen Äußerlichkeiten keine Rolle spielen. Stattdessen geht es um innere Werte. Versuch's doch mal!

2. Stay positive!

Wir neigen dazu, vermeintlich negative Eigenschaften an uns selbst, aber auch an unseren Partner:innen zu überhöhen. Wenn du also das nächste Mal denkst "Er oder sie ist aber nicht so gebildet, wie…", dann mach dir umso mehr bewusst, was du an ihm oder ihr schätzt. Schreib es auf. Fokussier dich genau darauf!

3. Neue Dating-Routine

Wenn du Menschen normalerweise immer über Dating-Apps kennenlernst, versuch vielleicht mal jemandem in einer Bar anzusprechen oder - ganz verrückt - in der Bibliothek. Je ungewohnter, umso besser! So wirst du bestimmt auch mal jemanden kennenlernen, der oder die dich überraschen könnte (Stichwort: Untyping).

4. Sei achtsam

Wenn du deine Dating-Vergangenheit bereits analysiert hast, solltest du jetzt herausfinden, warum du auf bestimmte Charaktereigenschaften oder Äußerlichkeiten stehst. Meistens steckt ein Defizit dahinter, das du versuchst, mit deinem oder deiner Partner:in auszugleichen. Coaches oder Therapeut:innen können dir dabei helfen, herauszufinden, was das ist, und das Schema aufzubrechen.

5. Kein Druck!

Setz dich selbst nicht zu sehr unter Druck: Du musst jetzt nicht auf Krampf jemanden daten, den oder die du gar nicht interessant oder attraktiv findest, nur um es dir selbst zu beweisen. So wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach nur enttäuscht und das Projekt "Dating-Horizont erweitern" ist schnell zu Ende. Halt einfach die Augen und das Herz offen für neue Optionen und trau dich, mal über den Tellerrand zu schauen.

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