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Paula kommt

Frag Paula: Das ist der Unterschied zwischen einem Blutpenis und einem Fleischpenis!

Staffel 108.03.2017 • 12:12

Penisse gibt es in allen Formen und vor allem Größen. Generell kann man zwischen Blutpenis und Fleischpenis unterscheiden. Was genau das bedeutet, erfahrt ihr hier.

Das beste Stück des Mannes gibt nicht nur vielen Frauen immer wieder Rätsel auf. Auch manch ein Mann ist bezüglich der Fragen nach Größe und Form noch immer auf der Suche nach Klarheit. Da wäre zum Beispiel die Sache mit dem Blutpenis und dem Fleischpenis. Die meisten haben bereits etwas davon gehört, doch was genau steckt eigentlich dahinter? Sexpertin Paula Lambert von „Paula kommt“ erklärt im Video, worin die Unterschiede zwischen Fleisch- und Blutpenis liegen und verrät außerdem, worauf es sonst noch ankommt. 

Fleischpenis oder Blutpenis: Was steckt dahinter?

Im erregten Zustand gewinnen die meisten Penisse deutlich an Größe und werden hart. Der biologische Mechanismus, der dahinter steckt, gehört wohl zu den faszinierendsten Eigenschaften des männlichen Körpers. Doch nicht jeder Penis legt in erigiertem Zustand an Größe zu: Es gibt Penistypen, die bei entsprechender Stimulation zwar hart, aber nicht unbedingt größer werden. In einem solchen Fall handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen sogenannten Fleischpenis. Ist er erigiert, wird er zwar steif, ein wirkliches Wachstum bleibt aber aus. Dafür ist er meist schon im nicht erigierten Zustand von stattlicher Größe – und macht in der Hose ordentlich was her.

Ganz anders verhält es sich dagegen bei einem Blutpenis. Hier ist das Glied im nicht erregten Zustand eher klein, legt dafür aber zum Beispiel bei Stimulation durch eine Penis Massage ordentlich zu. Das liegt daran, dass viel Blut in den Penis gepumpt wird. Lässt die Erektion nach, schrumpft der Blutpenis wieder auf seine normale Größe zurück.

Warum haben manche Männer einen Blutpenis und andere einen Fleischpenis?

Keine Frage: Viele Männer – und auch etliche Frauen – wünschen sich ein ordentliches Gemächt in der Hose. Ob groß oder klein, darüber entscheidet der Träger aber nicht selbst, sondern Mutter Natur. Genauer gesagt: Die Genetik ist schuld. Und die entscheidet sich bei rund 80% aller Männer für einen Blutpenis. Fleischpenisse sind demnach nicht nur deutschlandweit, sondern auf der gesamten Welt deutlich weniger anzutreffen als Blutpenisse. Verändern lässt sich an dem, was Mann in der Hose hat, bisher übrigens nichts. Das bedeutet im Klartext: einmal Blutpenis, immer Blutpenis. Aber welcher Penistyp ist eigentlich besser? Und gibt es ihn überhaupt, den perfekten Penis?

Was ist besser: Fleischpenis oder Blutpenis?

Wenn sie die Wahl hätten, würden sich viele Männer im ersten Moment sicher für einen Fleischpenis entscheiden. Schließlich haben sie in diesem Fall jederzeit viel Mannesstolz vorzuweisen. Das hat den Vorteil, dass der Penis auch im nicht erigierten Zustand für Begeisterung beim weiblichen Geschlecht sorgt. Nicht nur in der sommerlichen Badehose zieht Mann so wissentlich den einen oder anderen Blick auf sich. Doch Größe allein ist nicht alles: So haben Männer mit einem Blutpenis in der Regel das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Dadurch können sie beim Liebesspiel mindestens ebenso gut für einen Ohhhh-Effekt sorgen, wie die Konkurrenz mit Fleischpenis.

Darüber hinaus haben Männer mit einem Blutpenis, die unter der geringen Größe leiden, viele Möglichkeiten, ihr bestes Stück besser in Szene zu setzen: Entspannungsübungen (denn Stress und Anspannung lassen einen Penis noch mehr schrumpfen) oder auch eine Intimrasur können weiterhelfen. Und spätestens, wenn die Lust steigt, trumpft schließlich auch der Blutpenis doch noch mit seiner vollen Größe auf.

Übrigens: In Punkto Spaß beim Sex sind weder Blutpenis noch Fleischpenis von besonderem Vorteil. Beide Penistypen haben im erigierten Zustand nämlich ungefähr die gleiche Größe – in Deutschland durchschnittlich etwa 14,48 cm. Und so kommt es, wie mittlerweile jeder wissen sollte, in den meisten Fällen schließlich doch nicht auf die Größe an – sondern auf die Technik.