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„Move“ zeigt uns eine andere Seite von Yvonne Catterfeld
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"Move" zeigt uns eine andere Seite von Yvonne Catterfeld

  • 10.05.2024
  • 17:14 Uhr
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Die Mandoki Soulmates imaginieren „A Memory Of Our Future“
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Die Mandoki Soulmates imaginieren "A Memory Of Our Future"

Wer schon ein paar Dekaden länger guter Rock- und Popmusik frönt, schlackert beim Staraufgebot der Mandoki Soulmates mit den Ohren. Immer, wenn der ungarisch-stämmige Produzent – der schon mit Künstler:innen wie Lionel Richie, Phil Collins, Jennifer Rush, Joshua Kadison und den No Angels arbeitete – seine aktuellen Mitstreiter zusammenruft, muss man das Wort "Supergroup" benutzen. Mandoki gründete die Mandoki Soulmates vor über 30 Jahren, u. a. mit Ian Anderson von Jethro Tull. Im letzten Jahr spielten sie eine große Tour zum 30. Jubiläum. Das neue Album "A Memory Of Your Future", das am 10. Mai veröffentlicht wurde, entstand nun in folgender "Super"-Besetzung: Ian Anderson, Mike Stern, Al di Meola, Randy Brecker, Till Brönner, Bill Evans, John Helliwell (Supertramp), Cory Henry, Richard Bona, Steve Bailey, Simon Phillips (Toto) und die ausdrucksstarken Charakterstimmen ihres Mastermind Leslie Mandoki und der Leadsänger Tony Carey (Rainbow), Nick van Eede (Cutting Crew), Jesse Siebenberg und Mark Hart (beide Supertramp).

  • 24.05.2024
  • 13:54 Uhr
James Arthur und seine „Bitter Sweet Love“
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James Arthur und seine "Bitter Sweet Love"

James Arthur hat anscheinend etwas, das viele Menschen auf der ganzen Welt berührt. Und man muss kein Sherlock Holmes sein, um festzustellen, dass es seine Stimme sein könnte. Schon 2012 begeisterte er damit das britische TV-Publikum, als er bei "The X Factor" antrat – und die Staffel am Ende recht locker gewann. Inzwischen hat der in Middlesbrough geborene Sänger und Songwriter weit über 25 Millionen Tonträger verkauft und sein größter Hit "Say You Won’t Let Go" hat allein bei Spotify rund 2,5 Milliarden Streams.  Im Januar 2024 erscheint der Nachfolger zum 2021er-Album "It All Makes Sense In The End”. Es ist sein insgesamt fünftes Studioalbum, wird 13 Songs enthalten, „Bitter Sweet Love" heißen und wurde produziert von Steve Solomon, der schon bei "Say You Won’t Let Go" am Mischpult saß. In einem Statement zu den Aufnahmen sagte James Arthur: "Je mehr Alben man macht und je mehr Erfolg man hat, desto größer ist der Druck, der auf einem lastet. Aber ich habe mich ganz ehrlich wieder wie ein Kind gefühlt und einfach die Musik gemacht, die ich liebe – ohne mich darum zu kümmern, es allen recht zu machen." Nach den Singles "Blindside" und "A Year Ago" hat James Arthur kürzlich die bewegende Ballade "Just Us" veröffentlicht. Der Track beginnt behutsam, nur mit Stimme und Klavier, ein Zwiegespräch zwischen James Arthur und seinem Instrument. Erst mit dem ersten Chorus kommen langsam weitere instrumentelle Verzierungen hinzu, bis "Just Us" in der zweiten Hälfte zu einer üppigen Pop-Nummer inklusive Gospelchor anschwellt. Trotzdem ist James Arthurs Stimme immer der Fixpunkt, weil es schlichtweg unmöglich ist, ihr die Show zu stehlen.  Lyrisch geht es in "Just Us" um nicht weniger als das Wichtigste im Leben: die große, wahre Liebe zu einem Menschen. James Arthur hat in einem Interview zugegeben, dass er genau davor lange Zeit weggelaufen sei. Womit er nicht der einzige Popstar sein dürfte. "’Just Us‘ ist ein Song, in dem ich gestehe, dass ich vor dem, was wirklich wichtig ist, davonlaufe und mich im Streben nach Bestätigung durch äußere Dinge verliere", erklärt James. "Es geht darum, dass ich lange Zeit einem hedonistischen hohlen Leben nachgejagt bin, anstatt den wahren Sinn des Lebens zu erkennen. Der natürlich darin besteht, uns selbst, unsere Partnerinnen und Partner, unsere Familien und unsere Freundschaften zu lieben und für sie da zu sein." Schöne Worte über einen wahrlich schönen Song …

  • 25.01.2024
  • 10:24 Uhr
Marius Müller-Westernhagen feiert mit „75Live“ seinen Geburtstag auf besondere Weise
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Marius Müller-Westernhagen feiert mit "75Live" seinen Geburtstag auf besondere Weise

Marius Müller-Westernhagen ist einer der außergewöhnlichsten Rockstars unseres Landes. Schauspieler ist er übrigens auch noch – besonders fantastisch natürlich in der Rolle des Dorn in der Verfilmung des Romans „Der Schneemann“ (1985) von Jörg Fauser. Aber man kennt ihn natürlich am ehesten von seinen zahlreichen, charismatisch ins Mikro geraspelten Hits wie „Willenlos“, „Freiheit“, „Sexy“, „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ oder „Wieder hier“. Zu seinen absoluten Hochzeiten, die er selbst im Rückblick als ein wenig größenwahnsinnig beschreibt, füllte er mit seinen Touren Stadien, ließ in seinen Videos sogar Polit-Prominenz auflaufen. Damals zählte auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder zu seinen Buddies, zu dem er heute keinen Kontakt mehr hat, den er aber – damals – für einen guten Kanzler und Freund hielt. Aber Marius Müller-Westernhagen wuchs irgendwann die Größe seiner Shows über den Kopf. In zahlreichen Interviews sagte er, dass er sich bewusst aus den Stadien zurückgezogen hat. Der FAZ erklärte er den Schritt sehr eindringlich so: „Ich fühlte mich gefangen in den Stadien. Das waren wagnerianische Inszenierungen mit mir als Heldentenor. Der Druck von allen Seiten: die Massen, die Plattenindustrie. Ich wurde zu einer Erfolgsmaschine. Dahin möchte ich nie wieder zurück.“ Stattdessen konzentrierte er sich auf die amerikanischen Roots seiner Musik – und stellte sich eine Live-Band mit zahlreichen US-Musikern aus Nashville, der Heimat der Blues-Musik, zusammen. Nun wagt sich Westernhagen aber zumindest wieder zurück in die größten Arenen des Landes. Mit der Tour „75Live“ will er seinen 75. Geburtstag und seine zahlreichen Hits zelebrieren – plus der Songs, die ihm persönlich am Herzen liegen. Diesen Gegenpol braucht es für ihn, denn die besagten Hits kann er inzwischen manchmal selbst nicht mehr hören. Der FAZ erklärte er dazu: „Es gibt Songs, die ich nur mit einer gewissen Ironie singen kann: "Willenlos", "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz". Aber die nicht zu spielen, geht auch nicht. Einfach aus Respekt vor dem Publikum. Beim Komponieren rutscht mir halt ab und zu ein Pop-Song raus.“ Vom 10. Mai bis zum 24. Mai 2024 wird Westernhagen live zu erleben sein – und damit auch dem Klagen, dass der Rock’n’Roll ja längst gestorben sei, entschlossen entgegentreten. »Rock’n’Roll stirbt wieder mal?«, fragt Westernhagen rhetorisch – und liefert die Antwort gleich mit: „Niemals, jedenfalls für mich nicht, solange ich meinen Fuß auf eine Bühne setzen kann oder darf, um schönen Lärm zu machen – und natürlich noch genügend Menschen kommen, die bereit sind, mir zuzuhören.“ 10.05.24 Dortmund, Westfalenhalle 12.05.24 Hannover, ZAG Arena 13.05.24 Köln, Lanxess Arena 16.05.24 Leipzig, Arena 17.05.24 Hamburg, Barclays Arena 20.05.24 Frankfurt, Festhalle 21.05.24 Stuttgart, Schleyerhalle 24.05.24 Berlin, Waldbühne

  • 18.09.2023
  • 13:05 Uhr
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